VeganPirat

Es ist Dein Leben. Machwas daraus.

Moin, Moin, aus meinem ersten veganen Urlaub

Ich befinde mich gerade an Deutschlands Westküste.

Genauer gesagt in Sankt Peter-Ording. Ein schöner Ort, welcher in den Sommerferien seine Einwohnerzahl verdreifacht. Kurgäste, Sportler, Radwanderer, Familien und Couchpotatos auf Sommerferien machen gerade 2/3 der Einwohner aus.

Ganz klar, einer der längsten Sandstrände Deutschlands lädt ein zum Chillen, wandern und Wassersport treiben. Doch wie sieht es mit der Ernährung aus?

Das gastronomische Angebot bietet hier die komplette Bandbreite an Gerichten mit tierischen Komponenten. Fleisch, Fisch, Eier- und Milchprodukte sind die Grundlage fast aller Rezepte. Selbst Salate haben fast immer Zutaten tierischen Ursprungs.

Hier als Veganer mit der Familie essen zu gehen ist fast unmöglich. Selbst ein lecker aussehender Kartoffelsalat ist nicht ohne Speck zu bekommen.

Einzig eine Pizzeria am Hafen von Husum konnte mit dem Begriff „Veganer“ etwas anfangen, und bereitete mir eine herrliche Pizza.

Doch davon lasse ich mir den Spass natürlich nicht verderben.

Bei einem gemeinsamen Grillabend, mit dem Paar aus dem Nachbarhaus, wurde mein veganes Grillgut begeistert versucht.

Als Selbstversorger ist es auch leicht ausgewogene Mahlzeiten zu kochen, welche sogar bei gesteigertem Sportpensum für ausreichende Energieversorgung sorgt.

Frische Salate sind im Sommer überall zu bekommen. Für das Dressing nehme ich sehr gutes Olivenöl. Ich kaufe auch hier im Urlaub nur sehr hochwertiges, kaltgepresstes Olivenöl.

Ein gutes Olivenöl kostet zwischen 30 und 40 Euro/Liter. Das ist es mir auch Wert. Es soll ja Menschen geben die für das Motoröl ihres PKW mehr ausgeben als für ihr Speiseöl. Grundsätzlich möchte ich sagen das man für Lebensmittel lieber mehr zahlensollte’s als zu wenig. Nur wenn ich zähle was es tatsächlich wert ist erhalte ich auch eine gute Qualität.

Aber zurück zum Dressing… Fein gehackte Zwiebel und Kräuter dazu; mit Pfeffer, Salz, etwas Essig oder Zitronensaft abgeschmeckt. Fertig. Ein erfrischender leichter Mittagssnack für heiße Tage.

Nach dem Surfen, beim geselligen Plausch am Abend, schmeckte mir knackiges, rohes Gemüse mit einem Dip auf Basis von Sojajoghurt am besten.

Koblauch fein hacken… Landgurke hobeln… Pfeffer, Salz und Sojajoghurt dazu… Fertig

Generell sind, gerade in Tourismusgebieten, Gastronomen für Anregungen von Veganern sehr empfänglich. Also vergesst nicht gerade dort Eure Wünsche laut zu äussern.

Bis bald

Euer

Herbert Förster

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Diese(s) Werk bzw. Inhalt von Herbert Förster
steht unter einer Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Deutschland Lizenz.

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